Geplante Streamingabgabe in Österreich von Privatsendern kritisiert

    Der österreichische Kulturminister Andreas Babler
    Der Vorschlag von Österreichs Kulturminister Andreas Babler wird derzeit auf ministerieller Ebene diskutiert. © picture alliance / HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com
    Die vom österreichischen Kulturminister in Aussicht gestellte Streamingabgabe stößt bei den heimischen Privatsendern sowie dem Fachverband Telekom/Rundfunk auf Kritik. Das berichtet die Zeitung "Der Standard". Die geplante Abgabe in Höhe von insgesamt zwölf Prozent des Umsatzes bezeichnet der Fachverband demnach als "massiven Angriff auf den heimischen Medienstandort". Die Privatsender nannten ihre wirtschaftliche Lage bereits jetzt "existenzbedrohend", da immer mehr Werbebudgets an ausländische Digitalkonzerne abflößen. Die Filmbranche findet die Abgabe hingegen "fair". Den Plänen zufolge sollen die Einnahmen an das Medien-, Kunst- und Kulturministerium gehen und zur weiteren Förderung der österreichischen Filmproduktion verwendet werden.