Gefangene und Künstlerin schaffen Lichtinstallation für Heiliges Jahr

    Papst Frankziskus (l.) vor der Kirche des Gefängnisses Rebibbia am Stadtrand von Rom bei der Einweihnung einer von Gefängnisinsassen und der Künstlerin Marinella Senatore (2.v.l.) geschaffenen skulpturale Lichtinstallation.
    Papst Frankziskus (l.) trifft bei der Einweihnung der Lichtinstallation vor der Gefängniskirche in der Nähe von Rom die Künstlerin Marinella Senatore (2.v.l.). © imago images / Catholicpressphoto / VATICAN MEDIA / CPP
    Am Stadtrand von Rom hat der Vatikan eine skulpturale Lichtinstallation enthüllt. Sie wurde von der italienischen Künstlerin Marinella Senatore in Zusammenarbeit mit Häftlingen im Rahmen der Feierlichkeiten zum Heiligen Jahr 2025 geschaffen. Das Werk besteht aus einer weißen feuerwerkähnlichen Struktur mit leuchtenden Sätzen in verschiedenen Sprachen und Dialekten. Diese wurden von den männlichen und weiblichen Insassen in Workshops unter der Leitung der Künstlerin ausgewählt, hieß es. Strukturell erinnert das Werk an die Maschinen, die bei römischen Barockfesten für Feuerwerke verwendet wurden. Der Heilige Stuhl hat für das nächste Jahr eine Reihe von zeitgenössischen Kunstprojekten in Gefängnissen in Italien geplant. Das Heiliges Jahr ist ein besonderes Jubiläumsjahr in der römisch-katholischen Kirche, in dem der Papst den Gläubigen bei Erfüllung bestimmter Bedingungen einen vollkommenen Ablass ihrer zeitlichen Sündenstrafen gewährt. 1300 war erstmals ein solches Jahr ausgerufen worden. Sie finden regulär alle 25 Jahre statt.