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Radiofeuilleton - Bühne / Archiv | Beitrag vom 12.01.2014

GedenkenStefan Zweigs Erinnerungen auf der Bühne

Auskünfte zu einer Wiener Theaterserie über den Ersten Weltkrieg

Susanne Burkhardt im Gespräch mit der Regisseurin Anne Habermehl

Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1881 - 1942) (picture alliance / dpa)
Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1881 - 1942) (picture alliance / dpa)

Die Autorin und Regisseurin Anne Habermehl hat Stefan Zweigs "Erinnerungen eines Europäers" zur Grundlage für eine Theaterserie gemacht.

Im Sommer jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Die Gedenkmaschinerie ist längst angeworfen: Massenhaft Bücher sind bereits in den Läden zu finden. Und natürlich werden Fernsehsender, Magazine, Zeitungen und auch Radiosender wie der unsrige die "Urkatastrophe" auf ganz unterschiedliche Weise erinnern und interpretieren.

Auch das Theater befasst sich mit dem Ersten Weltkrieg und seinen Auswirkungen. So hat sich beispielsweise das Schauspielhaus Wien ein Werk vorgenommen, dass auch heute noch von so berührender Eindrücklichkeit ist, dass es als ein Standardwerk gelten kann, um die Epoche und das Ende einer 1000-jährigen Donau-Monarchie zu verstehen. "Die Welt von gestern" - Stefan Zweigs "Erinnerungen eines Europäers" haben die Dramatikerin Anne Habermehl und Regisseur Felicitas Brucker zur Grundlage für eine Theaterserie gemacht.

Sie haben in Gesprächen mit 100-jährigen Wienerinnen und Wienern erforscht, wie persönliche und kollektive Erinnerung funktioniert. Am Donnerstag, ist Premiere der ersten von fünf Folgen "Glanz und Schatten Europas" in Wien.

Die 32-jährige Autorin und Regisseurin Anne Habermehl im Gespräch über die Arbeit an der Serie.

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