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Interview / Archiv | Beitrag vom 10.04.2015

GartengeräteAm Anfang war die Sichel

Wolfgang Hundbiss im Gespräch mit Christopher Ricke und Anke Schaefer

Mosaikbild der Heiligen Notburga mit einer Sichel an der Wallfahrtskirche St. Notburga in Eben am Achensee in Tirol. (picture alliance / dpaZB / Rainer Oettel)
Schon die Heilige Notburga arbeitete gern mit einer Sichel - wie hier an der Wallfahrtskirche St. Notburga in Eben am Achensee in Tirol zu sehen ist. (picture alliance / dpaZB / Rainer Oettel)

In der siebten Folge unserer Reihe Faszination Garten geht es um Gartengeräte. Mittlerweile 8000 davon hat der Landschaftsarchitekt Wolfgang Hundbiss gesammelt. Einige sind jetzt in der Ausstellung "Scharfe Sachen" in Illertissen zu sehen.

Am Samstag eröffnet im Museum für Gartenkultur in Illertissen die Ausstellung "Scharfe Sachen". Darin geht es um die Geschichte der gärtnerischen Schneidegeräte.

Gartengeräte sind die Leidenschaft von Wolfgang Hundbiss, Landschaftsarchitekt und Mitgründer und -vorstand des Museums. Mittlerweile umfasst seine Sammlung etwa 8000 Geräte. "Angefangen von Samentütchen bis hin zur Mausefalle und alles, was dazwischen liegt an Gartengeräten, alles, was man im Garten braucht, ist im Prinzip in dieser Sammlung enthalten", sagt Hundbiss. Selbst Exotisches wie ein spezielles Gerät, um Tafeltrauben von Oktober bis Februar zu konservieren. "Mir fällt momentan eigentlich nichts ein, was mir noch fehlt."

Die Mutter aller Gartengeräte ist Hundbiss zufolge die Sichel: "Das geht eigentlich fast zurück bis in die Steinzeit." Das habe sich dann weiterentwickelt, über sogenannte Hippen bis hin zu Veredelungsmessern. "Es stammt eigentlich alles von der Sichel ab." 

Ein Schüler posiert am in Ravensburg mit einem Rechen vor einem Reihenhaus, vor dem die herbstlich gefärbten Blätter eines Ahornbaums liegen. (picture alliance / dpa / Felix Kästle)Im Garten ist immer was zu tun, notfalls auch ohne Sichel, sondern mit mit dem Rechen in der Hand. (picture alliance / dpa / Felix Kästle)

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