Fußball-EM 2021

    "Das wird ein Fest auf den Rängen"

    07:40 Minuten
    Ein Banner mit der Aufschrift „Munich“ hängt vor der Allianz-Arena in München.
    Allianz-Arena in München: Hier wird die deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde auf Frankreich treffen - vor immerhin 14.000 Zuschauern. © picture alliance/dpa / Peter Kneffel
    Nils Straatmann im Gespräch mit Dieter Kassel · 11.06.2021
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    Der Podcaster und Slam-Poet Nils Straatmann freut sich auf die Fußball-EM in zwölf Ländern: Auch weil wieder Fans in die Stadien dürfen und so ihre Fußballkultur präsentieren können.
    Warum dürfen Zehntausende Fans ins Stadion, während viele Kulturveranstaltungen pandemiebedingt untersagt bleiben? Mussten es in Coronazeiten wirklich zwölf Austragungsorte sein? Und wie sehr schadet die damit verbundene Fliegerei dem Klima? Schon vor ihrem Beginn steht die Fußball-EM 2021 in der Kritik.
    Der Podcaster, Slam-Poet und Fußballfan Nils Straatmann freut sich trotzdem auf das Turnier – gerade weil es in allen möglichen europäischen Städten und Ländern gespielt wird, wo die Menschen nun jeweils ihre Fußballkultur demonstrieren könnten. Die Anzahl der Zuschauer wird bei der EM pandemiebedingt begrenzt. Volle Stadien wären natürlich toll gewesen, sagt Straatmann: "Aber ich glaube, auch so wird es so sein, dass jeder Fan im Stadion zeigen will: Wir sind die besten Fans, wir machen die tollste Stimmung. Das wird auch ein Fest auf den Rängen."

    Deutschland, Frankreich und Portugal als Favoriten

    Vom Eröffnungsspiel Italien gegen die Türkei erwartet sich Straatmann nur ein langweiliges 1:0 für Italien. Auf einen Europameister will er sich noch nicht festlegen. Aber er ist ziemlich sicher, dass dieser aus der deutschen Vorrundengruppe kommt. Die ist mit Deutschland, Frankreich und Portugal sehr stark besetzt. "Diejenigen, die diese Gruppe überstehen, sind auch ganz klare Favoriten auf den Titel."
    Auch Deutschland hat Straatmann dabei auf dem Schirm, vor allem wegen des "tollen Mannschaftsgefüges", wie er betont: "Das ist, was die deutsche Mannschaft von 2016 und 2018 unterscheidet. Wir haben tolle Spieler, aber vor allen Dingen haben wir dieses Mal auch eine tolle Mannschaft, die sich auch wirklich als Mannschaft definiert."
    (uko)
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