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Fazit / Archiv | Beitrag vom 07.06.2016

Für Feingeister und FeierwütigeZur Architektur der neuen EM-Stadien in Frankreich

Jochen Stöckmann im Gespräch mit Vladimir Balzer

(picture alliance / dpa / Caroline Blumberg)
Stade de Bordeaux: 42.000 Zuschauer, im Sommer 2015 eröffnet, vier Gruppenspiele und ein Viertelfinale (picture alliance / dpa / Caroline Blumberg)

Insgesamt zehn Spielstätten stehen in Frankreich für die Fußball-Europameisterschaft zur Verfügung: Einige - Lens, Marseille, Saint-Etienne und Toulouse - wurden grundlegend modernisiert, vier Stadien komplett neu errichtet. Was erwartet die Zuschauer?

Neben der mit 35.000 Sitzplätzen kleinsten Arena in Nizza entstanden Neubauten in Bordeaux, Lille und Lyon, finanziert durch Public Private Partnership.

(picture alliance / dpa / Katusic Rudi)Stade de Lyon: 59.000 Zuschauer, zu Beginn des Jahres fertig geworden, vier Gruppenspiele, ein Achtelfinale und ein Halbfinale (picture alliance / dpa / Katusic Rudi)

Architektonische Glanzlichter

Das Glanzlicht: In Bordeaux warten Herzog & de Meuron mit einem gegliederten Kubus auf, dem mit klassisch wirkenden Säulen bekränzten "Fußball-Tempel".

Der US-amerikanische Stadion-Routinier Populous dagegen hat Lyon, wie zuvor schon englischen Fußballclubs oder dem russischen Sotchi mit einer Olympia-Arena, die konventionelle "Schüssel" verschrieben.

Das leicht kantige Oval allerdings ist außergewöhnlich in seinen Dimensionen. Es bietet nicht nur 60.000 Zuschauern Platz, sondern auch Geschäften, zwei Hotels, Restaurants und einem Museum für den Serienmeister Olympique Lyon.

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