Frühere US-Präsidenten würdigen verstorbenen Bürgerrechtler Jackson bei Trauerfeier

    Menschen versammeln sich im Haus der Hoffnung. Im Hintergrund zu sehen ist ein Bild des verstorbenen US-Bürgerrechtlers Jesse Jackson.
    Die öffentliche Trauerfeier für Jesse Jackson im Haus der Hoffnung in Chicago. © Nam Y. Huh / AP / dpa / Nam Y. Huh
    Tausende Menschen haben in Chicago im US-Bundesstaat Illinois bei einer Trauerfeier Abschied vom Bürgerrechtler Jesse Jackson genommen. Auch die ehemaligen Präsidenten Bill Clinton, Barack Obama und Joe Biden würdigten den Verstorbenen. Obama sagte, Jackson habe sich stets für jene Menschen eingesetzt, die kein Gehör fänden. "Jackson hat an das Versprechen von Amerika geglaubt, dass alle Menschen fair behandelt werden müssen", erklärte Biden. Clinton betonte, Jackson habe ihn zu einem besseren Präsidenten gemacht. Der amtierende Präsident Trump war nach Angaben des Weißen Hauses wegen Terminproblemen verhindert. Jackson war am 17. Februar im Alter von 84 Jahren verstorben. Mitte der 1960er Jahre schloss er sich der Bewegung um Martin Luther King an. Am besten bekannt war Jackson wegen seines Slogans "I Am Somebody" - frei übersetzt: "Ich bin ein Mensch, mein Leben zählt."