Frühere Dombaumeisterin hofft auf möglichst geringes Eintrittsgeld für Kölner Dom

Die frühere Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner hofft auf einen möglichst geringen Betrag beim geplanten Eintritt für den Kölner Dom. Die heutige Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins, dem Hauptförderer des Doms, sagte im Deutschlandfunk, Kirchen seien keine kommerziellen Räume und sollten jedem offenstehen. Zwar verstehe sie den Finanzbedarf für den Erhalt des Doms, finde es aber "nicht glücklich", dass man nun Geld verlange. Vor allem Menschen mit wenig Einkommen könnten durch hohe Preise abgeschreckt werden. Deutlich über zehn Euro seien aus ihrer Sicht problematisch. Laut Domkapitel soll die Besichtigung ab der zweiten Jahreshälfte kostenpfichtig sein, ein genauer Betrag steht noch nicht fest. Der Zugang zum Gebet soll weiterhin frei bleiben.