Friedenspreis des Deutschen Films: Edgar Reitz erhält Ehrenpreis

In München ist am Dienstagabend zum 25. Mal der Friedenspreis des Deutschen Films verliehen worden. Er geht an Filmschaffende, deren Werke sich in herausragender Weise für Toleranz, Humanität und Aufklärung stark machen. Der Regisseur Ilker Çatak erhielt für "Gelbe Briefe" den Preis in der Kategorie National. In der Sparte International erhielt Cherien Dabis die Auszeichnung für "Im Schatten des Orangenbaums". Der Debütfilmpreis ging an Daniela Magnani Hüller für "Was an Empfindsamkeit bleibt". Den Ehrenpreis erhielt der 93 Jahre alte Edgar Reitz, der vor allem für seine Heimat-Filmreihe bekannt ist.