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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 12.02.2015

Freiheit oder Liberalismus (4/4)Forschung zwischen Erkenntnis, Risiko und Verantwortung

Von Susanne Billig und Petra Geist

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Mehrere Studenten in weißen Kitteln arbeiten in einem Labor. Eine Studentin hat einen Mörser in der Hand. Andere betrachten Reagenzgläser. (Picture Alliance / dpa / Jan Woitas)
Wie weit dürfen Forscher gehen? (Picture Alliance / dpa / Jan Woitas)

Wie weit dürfen Forscher gehen, gibt es für sie moralische Grenzen, die sie nicht überschreiten würden - auch wenn es für sie den Durchbruch bedeutet?

Der Mensch soll, unbehelligt von tagespolitischen Moden und staatlicher Willkür, seiner Neugier folgen und Forschung betreiben können – so will es das Grundgesetz. Doch dieses Recht steht auch in Frage. Besonders die Stammzellforschung hat in Deutschland, aber auch international zu erregten Debatten über die Grenzen der Forschungsfreiheit geführt. Wie weit darf die biomedizinische Forschung gehen, in der Hoffnung auf Heilung, aber auch auf kommerzielle Verwertung?

Ein anderes Streitthema ist die sogenannte grüne Gentechnik, der gezielte Eingriff in das Erbgut von Nutzpflanzen und deren Freisetzung. Noch ist unklar, ob diese Technik gravierende Risiken birgt oder nicht. Darf der Gesetzgeber dennoch in die Freiheit des Forschungszweiges eingreifen? Während Molekularbiologen und Biomediziner sachlich-neutrale und möglichst liberale Regelungen anmahnen, beharren ihre Kritiker auf einem erweiterten Begriff von Risiko und Menschenwürde - wie reagiert die Politik?

Wie weit dürfen Forscher gehen, gibt es für sie moralische Grenzen, die sie nicht überschreiten würden - auch wenn es für sie den Durchbruch bedeutet? Das fragen wir in unserer letzten Sendung in der Reihe "Freiheit oder Liberalismus". Ein Feature zur Forschungsfreiheit von Susanne Billig und Petra Geist.

Das Manuskript zur Sendung als pdf und im barrierefreien Textformat.

Mehr zum Thema:

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