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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 20.10.2011

Frauenpower im Gaucho-Land

Argentinien vor der Präsidentenwahl

Von Julio Segador

Cristina Kirchner bei der Abschlussveranstaltung ihrer Wahlkampagne in Buenos Aires (picture alliance / dpa /  Leo La Valle)
Cristina Kirchner bei der Abschlussveranstaltung ihrer Wahlkampagne in Buenos Aires (picture alliance / dpa / Leo La Valle)

Argentinien ist fest in der Hand der Kirchners: Die amtierende Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner folgte 2007 ihrem verstorbenen Mann Nestor nach. Anfangs noch belächelt ist sie heute genauso umstritten wie beliebt und bei der Wahl am Sonntag die haushohe Favoritin.

Wahlwerbung im argentinischen Fernsehen. Die Stimme der Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner. Um das Land zu ändern, genüge nicht der Ehrgeiz einer Verrückten, insistiert die Präsidentin. Alle 40 Millionen Argentinier sollen mithelfen, die Geschichte des Landes weiterschreiben.

Kaum jemand im Land hat Zweifel, dass es Cristina Kirchner sein wird, die diese Geschichte in den nächsten vier Jahren weiter schreiben wird. Die amtierende Präsidentin ist haushohe Favoritin bei der Wahl am 23. Oktober. Bei den Vorwahlen im August kam sie auf mehr als 50 Prozent der Stimmen. Alle im Land rechnen damit, dass Cristina, wie sie von allen gerufen wird, die Präsidentschaftswahl souverän gewinnt.

"Es wäre ja peinlich, wenn es noch zur Stichwahl kommt. Für mich gewinnt Cristina."

"Ich denke, sie gewinnt. Leider Gottes!"

"Das Land ist stabil, die Menschen hier wollen keinen Wechsel, dazu kommt, dass die Opposition ziemlich schwach ist. Das sind die beiden Hauptgründe für ihre Wiederwahl."

Wahlkampf in einer Vorstadt von Buenos Aires, in La Matanza. Ein Heimspiel für Cristina Kirchner. Ihre Anhänger machen Stimmung für sie. Ohrenbetäubend der Lärm, die Einpeitscherin treibt die Menge an. Nur noch wenige Minuten, dann werde die Präsidentin kommen.

Laut, militant, emotional – ein typischer Wahlkampftermin in Argentinien, sagt Igor Rodriguez vom staatlichen Fernsehsender TV Publica:

"Das sind sehr intensive Wahlkampfveranstaltungen. Die Hingabe der Menge im Peronismus ist immens. Vielleicht sogar übertrieben. Aber das war schon immer so, da hat sich nichts geändert."

Und dann ist es soweit: In einem schwarzen Kleid und einem schwarzen Mantel kommt Cristina Kirchner auf die Bühne. Vor fast einem Jahr starb völlig überraschend ihr Mann, Ex-Präsident Nestor Kirchner, an einem Herzanfall. Seither trägt sie bei öffentlichen Auftritten Trauer. Ausnahmslos.

Cristina Kirchner heißt eigentlich Cristina Fernández. Doch Frauen von bekannten Männern nehmen in Argentinien häufig den Nachnamen der Ehemänner an. Das war bei Eva Perón so, das ist bei Cristina Kirchner so. Sie nutzt die Einweihung des Krankenhauses in La Matanza, berichtet von der Erfolgsstory der Kirchners. Die Zeit ihres Amts-Vorgängers und Ehemannes Nestor Kirchner zählt sie praktischerweise gleich dazu:

"In den vergangenen acht Jahren haben wir hier drei Krankenhäuser gebaut, in den 100 Jahren davor waren es in 'La Matanza' nur zwei. Das ist die Aufgabe eines Landes, eines Volkes und einer Regierung, die einen neuen, beispielhaften Weg gehen, um die Lebensqualität der Argentinier zu verbessern."

Die Wiederwahl für Christina, singen die Menschen bei der Wahlkampfveranstaltung, und lassen die Präsidentin kaum weiterreden. Ruhiger werden die Anhänger erst, als Cristina Kirchner unter Tränen ihren verstorbenen Mann erwähnt.

"Ihr werdet immer auf mich zählen können, so wie auch er immer für euch da war. Er, der euch so sehr bewundert und geliebt hat. Und jedes Mal wenn ich hierherkomme, muss ich an ihn denken. Als wenn er unter uns wäre. Er war einer von euch. Zweifelt nicht daran, dass auch ich eine von Euch bin. Ich werde es immer sein, und jeden Tag meines Lebens für Euch arbeiten, für ein gerechteres Argentinien."

Die pathetischen Bekundungen am Ende der Rede gehen im allgemeinen Jubel unter. Ihr verstorbener Ehemann und Vorgänger im Amt ist bei jeder Veranstaltung präsent, viele Menschen im Land sehen das kritisch. Sie instrumentalisiere ihre Trauer für den politischen Erfolg, heißt es vielerorts.

Trotz der hohen Popularitätswerte und des großen Vorsprungs in den Meinungsumfragen hat die 58-jährige Präsidentin harte Kritiker. Etwa Mirtha Legrand, die Grand Dame des argentinischen Fernsehens. Sie hat als Künstlerin zu spüren bekommen, was es heißt, nicht auf der Seite der Kirchners zu stehen. Häufig schon wurde sie von militanten Anhängern bedroht. Mirtha Legrand sieht in Cristina Kirchner eine glänzende Schauspielerin, die von der Schwäche anderer profitiert:

"Die Präsidentin ist eine sehr charismatische Person. Aber das ist nur Show. Sie ist wie eine Schauspielerin. Es ist bemerkenswert, wie sie auftritt, ihre Pausen kommen immer zum richtigen Zeitpunkt, sie bewegt sich sehr intelligent. Wählt immer die richtigen Worte, sie ist sympathisch, sieht gut aus, und hat sich die Leute erobert. Und außerdem ist die Opposition im Land sehr schwach."

Er ist Teil dieser Opposition. Hermes Binner, der Gouverneur der Provinz Santa Fe im Nordosten des Landes. Als Präsident für alle Argentinier rühmt ihn der Wahlspot. Das ändert nichts daran, dass er bei den Vorwahlen – immerhin als zweitbester Kandidat – weit abgeschlagen hinter der Präsidentin landete. Hermes Binner ist seit drei Jahren ein erfolgreicher Gouverneur, aber kein Peronist. Er beklagt die Klientelpolitik der Kirchners und den Zentralismus der Regierung:

"Die peronistische Partei ist es gewohnt, alles zu vermengen. Den Staat mit der Regierung, mit der Partei – das ist alles ein Ding. Und es gibt im Land auch keinen Dialog. Und wenn einige der Meinung sind, dass man die Diskussionen über das richtige Konzept und wichtige Entscheidungen für ein Land von einer Stelle aus diktieren kann, dann irren sie sich."

Die verschiedenen Oppositionsparteien im Land haben es versäumt, sich frühzeitig auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen, der Cristina Kirchner wirklich herausfordert. So bleibt es bei einer Opposition, von deren Fragmentierung vor allem die amtierende Präsidentin profitiert. An den Problemen, die dem Land zusetzen, ändert das wenig. Die Kriminalitätsrate ist immens hoch, das Land ist seit seiner Pleite von den internationalen Finanzmärkten weitgehend isoliert, Argentinien hält sich wirtschaftlich fast ausschließlich durch die hohen Soja- und Fleischexporte nach Asien über Wasser, hat sich dadurch aber in eine beträchtliche Abhängigkeit begeben. Die Korruption ist allgegenwärtig.

Am meisten aber leide das Land unter der hohen Armut, beklagt der gelernte Arzt Hermes Binner:

"Es ist nichts getan worden, um die strukturelle Armut in Argentinien zu bekämpfen. Obwohl Cristina 50 Prozent der Stimmen hat, existiert eine Armut, die dazu führt, dass die Hälfte der Kinder in Armenvierteln wohnt. Es gibt eine Million Jugendliche, die nicht auf die Schule gehen und keine Berufsausbildung haben. Und das führt später zu Prozessen, die die Gesellschaft belasten. Wie etwa Drogenhandel, Drogenkonsum und Kriminalität."

Wie sehr die Armut Argentinien im Griff hat, sieht man im "Conurbano de Buenos Aires", dem dicht bevölkerten Gürtel, an den Rändern der Millionenmetropole. Etwa in Ciudad Evita, einer Siedlung, die von den Peronisten in den 50er-Jahren, nach dem Tod der legendären Eva Peron, aus dem Boden gestampft wurde und deren Umrisse - aus der Luft betrachtet - die Silhouette von Evita hat.

Es hat in der Nacht geregnet. Fran und Magui gehen durch tiefen Schlamm. Etwa eine Stunde vom Zentrum von Buenos Aires entfernt, sind die Straßen nicht geteert, die Menschen leben in Hütten, manche sogar in Zelten. Die Argentinier nennen diese Wohnviertel "asentamientos" oder auch "villas". Siedlungen, in denen die Menschen in ärmlichen, prekären Verhältnissen leben müssen.

Eigentlich gibt es diese Siedlung gar nicht, meint Magui kopfschüttelnd und holt eine kleines Papier hervor:

"Dieses Viertel hier ist auf keiner Karte verzeichnet. Und wenn man auf Google-Maps schaut, dann ist das hier ein großer See. Also hier gibt es offiziell nichts. Wir haben unsere eigene Karte, und da sieht man viele Straßen, Wege und Häuser. Hier leben sehr, sehr viele Menschen und es ist nirgends verzeichnet, als ob sie sie unsichtbar wären."

Fran und Magui arbeiten für "un techo para mi país", was übersetzt so viel heißt wie: "Ein Dach für mein Land". Eine Nichtregierungsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, dass die Menschen in Würde leben und zumindest ein Dach über dem Kopf haben. Berührungspunkte mit der Politik gebe es kaum, sagt Magui:

"Egal welche Regierung gerade am Ruder ist. Wir wollen uns da mit niemandem streiten. Wir sagen einfach: Wir wollen hier und jetzt etwas tun. Unser Blick richtet sich auf die Situation der Menschen. Nicht nur wie sie wohnen, es geht um die Armut, die sich auf viele Bereiche auswirkt, etwa auf die Bildung oder die Kriminalität. Und wenn wir das nicht anschauen, dann sind wir über kurz oder lang verloren."

Maguis Organisation hat erst vor wenigen Tagen bedrückende Zahlen veröffentlicht. In den zurückliegenden Jahren sind allein im Großraum Buenos Aires 90 dieser Armenviertel entstanden. Erst campen die Menschen auf freien Flächen, die sie besetzen, dann bauen sie dort ihre Hütten, alles ohne öffentliche Infrastruktur. Es gibt kein fließend Wasser, keine Kanalisation, kein Gas.

An diesem Wochenende stellt Maguis Team 16 Holzhütten auf, auf Stelzen, damit nach Regenfällen Wasser und Schlamm nicht in die Behausung dringen. Das Blechdach garantiert, dass es innen trocken bleibt.

"Un techo para mi pais" finanziert sich aus Spendengeldern. Die Organisation prüft erst die Bedürftigkeit der Familien und entscheidet dann, wer eine Hütte bekommt. Die ausgewählten Familien müssen beim Aufbau der Hütte mithelfen, 10 Prozent der Kosten werden ihnen in Rechnung gestellt. Sie können den Betrag in Raten abzahlen.

Ernesto und Daiana haben das Glück, dass sie gerade so eine Holzhütte bekommen. Endlich können sie die zwei Zelte verlassen, in denen sie mit ihren drei Kindern seit Monaten ausharren müssen.

Es ist einfach Klasse, wiederholt Ernesto immer wieder, der sich merklich schämt, dass das Elend seiner Familie so offensichtlich ist. Die Bemühungen der Regierung von Cristina Kirchner und auch die Erfolge lassen sich nicht von der Hand weisen, nicht alle Teile der Bevölkerung profitieren aber davon. In Ciudad Evita wird dies deutlich.

Die Cámpora ist unterwegs. Ein kämpferischer Zweig der peronistischen Jugend. Egal wo die Präsidentin auftritt, die Cámpora ist da, laut und militant. An diesem Tag ist die Cámpora in Rio Gallegos, in Patagonien. Hier, tief im Süden des Landes, in der Provinz Santa Cruz, haben die Kirchners ihre politische Karriere begonnen. Der Rückhalt der Regierung ist hier sehr hoch.

Viele Jugendliche wie Fernando Carizzo sind politisiert, mischen sich ein, gehen für Cristina auf die Straße:

"Immer wenn sie im Wahlkampf unterwegs ist, sind wir mit dabei. Immer. Mit Cristina und früher auch mit Nestor, unserem historischen Parteiführer. Viele der Jungen haben aufgehört, an die Politik zu glauben. Damals, in den 90er-Jahren, als unter Menem unser Tafelsilber verscherbelt und alles privatisiert wurde. Bis eben Nestor kam. Und Cristina tritt bescheiden auf, sie ist die Präsidentin des Volkes, und wendet sich – anders als die übrigen Politiker - uns jungen Menschen zu. Sie und Nestor haben immer an die Jugend geglaubt."

Sie sind keine Gorillas, wie die Opposition in Argentinien verächtlich bezeichnet wird, sondern Cristinas Soldaten, singen die Aktivisten der Cámpora. Gesänge, die Cristina Kirchner gerne hört. Wenn die Jungs so weiter singen, werde sie noch heiser in der patagonischen Kälte, merkt die Präsidentin lächelnd an.

Sie stehe immer an der Seite der Jugend fügt sie noch an, bevor sie über ihr liebstes Thema redet: Den Aufschwung des Landes, ein Aufschwung, für den die Kirchners verantwortlich sind:

"Wichtiger als alles andere ist, dass wir die Kraft und die Intelligenz haben, um unser Modell aufrechtzuerhalten. Es hat das alte Argentinien hinter sich gelassen, das sich in den 90er-Jahren immer mehr aufblähte, bis es 2001 zur Explosion kam. Wir blicken auf ein Argentinien, das Raffinerien, Kraftwerke und viele andere Dinge in Betrieb nimmt, und zwar im ganzen Land. Mit dem Bewusstsein, dass wir ein Vaterland haben, ein Vaterland, das sich von Nord nach Süd entwickeln muss, von den Anden bis zum Meer."

Orlando hat an diesem Tag in Rio Gallegos in seinem Taxi viele der Anhänger der Präsidentin zum Veranstaltungsort gefahren. Er hat sich die Rede angehört und sich auch ein Bild der Cámpora gemacht. Jener militanten, lärmenden Parteikader, die Cristina überall hin begleiten.

Orlando mag in die Jubelgesänge der Cámpora nicht mit einstimmen. Er hält Distanz zum Kirchnerismus und beklagt die Vetternwirtschaft in der Bewegung:

"Also ich sehe hier große Ungerechtigkeiten. Wenn du nicht zum Kirchnerismus gehörst, dann wirst du auch nichts. Und die anderen trommeln die ganze Zeit für Cristina und kommen zu etwas. Wenn man hier in der Provinz Santa Cruz geboren wurde, ist es nicht einfach, sich ein Grundstück zu leisten, oder ein kleines Häuschen, ja sogar eine würdige Arbeit zu bekommen. Aber ich zum Beispiel habe Familie, muss meinen Kindern zu essen geben und habe keine Zeit, immerfort für Cristina zu trommeln. Und dann wird es schon ziemlich schwierig. Und auch wenn man eine gute Ausbildung hat. Man bleibt außen vor."

Es war in Argentinien schon immer ein Wesensmerkmal des Peronismus, dass sich Anhänger und Gegner der Bewegung unerbittlich gegenüberstanden. Da macht der Kirchnerismus als linke Strömung im Peronismus keine Ausnahme. Cristina Kirchner bekommt beides hautnah mit. Die Euphorie ihrer Anhänger über ihren Vorsprung wenige Tage vor der Wahl, die tiefe Ablehnung ihrer Gegner.

Sandra Russo, die Biographin der Präsidentin, zieht einen Vergleich zu der anderen starken Frau in der Geschichte Argentiniens. Auch Eva Perón wurde angehimmelt und verteufelt:

"Es gibt schon eine Parallele, und zwar die Verachtung, die man ihr entgegenbringt. Kein anderer demokratischer Präsident ist so verachtet worden wie Cristina Kirchner. Es muss schon ein sehr hohes Maß an Hass herrschen, wenn behauptet wird, sie habe Glück gehabt, weil ihr Mann gestorben sei. Das hört man immer wieder. Das ist eine pietätlose, geradezu unmenschliche Kritik, die die Person dämonisiert. Letzten Endes ist der Kirchnerismus eine politische Kraft, die derzeit von Cristina angeführt wird, und die eine politische Alternative anbietet. Wenn die Leute sie wählen, gewinnt sie, andernfalls gewinnt eben ein anderer. So ist die Demokratie. Ich verstehe nicht, weshalb sie so dämonisiert wird."

Cristina Kirchner hält als Frau bewusst dagegen, lässt sich vom vorwiegend männlichen dominierten Politestablishment nicht unterkriegen. Was in einem Land, das über Jahrhunderte von rauen Gauchos geprägt wurde, nicht einfach ist. Designerkostüme, High Heels und teure Taschen sind ihr Markenzeichen auch bei Auftritten in ärmeren Gegenden und immer ist sie stark geschminkt. Cristina Kirchner trägt ihre Weiblichkeit offen zur Schau. Sie ist Teil ihrer Persönlichkeit ohne dabei gleich Vorreiterin einer Frauenbewegung zu sein.

Mit ziemlicher Sicherheit wird Cristina Kirchner die Wahl am 23. Oktober klar gewinnen, vermutlich wird danach nicht einmal eine Stichwahl nötig sein. Jorge Lanata, einer der einflussreichsten Journalisten in Argentinien glaubt, dass dies Cristina Kirchner keinesfalls beruhigen sollte. Danach erst beginnen für Cristina die schwierigen Zeiten. Davon ist der Journalist überzeugt:

"Also, das mit der Wiederwahl hat in Argentinien nie funktioniert. Die wiedergewählten Regierungen haben sich danach immer als schlechte Regierungen entpuppt. Das war in den 50er-Jahren mit Perón so, das war auch mit Menem so und man muss ganz genau hinsehen, wie es jetzt wird. Und ich glaube auch, dass 50 Prozent bei einer Wiederwahl gar nicht so viel ist. Das ist kein Indikator. Sie können 50 Prozent haben und trotzdem schlecht regieren. Das eine bedingt nicht unbedingt das andere."

Mehr zum Thema:
Die Schlacht um die Macht - Argentinien vor den Parlamentswahlen, (DLF, Eine Welt, vom 27.6.2009)

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