Franzosen wollen auch in Notfall kaum auf Kulturabos verzichten

    Das Spotify-App wird auf einem Smartphone angezeigt. Im Hintergrund ist das Spotify-Symbol zu sehen.
    Spotify Illustration © picture alliance / NurPhoto / Jonathan Raa
    Kostenpflichtige Kulturabonnements wie Netflix und Spotify galten bislang als Ausgaben, auf die ein Haushalt im Notfall auch verzichten kann. Die Zeitung "Le Monde" stellt nun für Frankreich eine deutliche Veränderung fest: So bestätige eine Studie, dass die Kulturabos für viele Franzosen den Rang von unverzichtbaren Ausgaben erreicht hätten - also ähnlich wie Telefon- und Stromrechnungen. In den Befragungen gaben die Franzosen mindestens ein, wenn nicht sogar zwei oder drei Abonnements für Video- oder Musikplattformen an, berichtet "Le Monde". Wenn es hart auf hart komme, würden sie abwägen: Man streiche das teuerste Angebot oder das am wenigsten genutzte - aber man kündige nie ganz. Für die Studie des Beratungsunternehmens Bearing Point im Auftrag von "Le Monde" waren 2.300 Personen befragt worden.