Französischer Luxuskonzern Hermès steigt in Haute Couture ein

Der Begriff "Haute Couture" ist in Frankreich geschützt und bezeichnet die individuell maßgeschneiderten Mode-Kreationen renommierter Modehäuser.
Jedes Modehaus verpflichtet sich zu zwei Schauen pro Jahr in Paris - mit jeweils mindestens 25 Modellen für Tag und Abend. Laut der Nachrichtenagentur AFP steigt nun auch der französische Luxuskonzern Hermès in die Haute Couture ein und will im Januar seine erste Kollektion vorstellen. Entworfen wird sie von der französischen Designerin Nadège Vanhée, die seit 2014 bereits für die Prêt-à-Porter-Damenmode-Kollektionen von Hermès verantwortlich ist. Das vor allem für teure Handtaschen wie die Birkin Bag und die Kelly Bag sowie seine Seidentücher bekannte Unternehmen wird damit Teil des offiziellen Programms der Haute-Couture-Woche für die Saison Frühjahr/Sommer 2027. In Frankreich verfügen nur 13 Häuser über die Anerkennung als Haute-Couture-Haus. Dazu zählen Dior, Chanel und Givenchy, aber auch Jean Paul Gaultier, Maison Margiela, Alexis Mabille und Schiaparelli.