Frankreich muss mehr als 2,5 Milliarden Euro in die Restaurierung seines Kulturerbes investieren

    Blick auf das Schloss Berbie und die Kathedrale von Albi, Frankreich
    Zu den anfallenden Arbeiten an 1.250 staatlichen Gebäude gehören beispielsweise die Restaurierung von Mauern und Dächern. © IMAGO / imagebroker / IMAGO / imageBROKER / Boris Breytman
    Museen, Kathedralen, Schlösser ... Frankreich muss mindestens 2,5 Milliarden Euro aufbringen, um sein Kulturerbe zu restaurieren. Das berichtet die französische Zeitung "Le Figaro" mit Bezug auf einen Bericht über die Investitionsbedürfnisse für das kommende Jahrzehnt. Der Bericht beruht auf der Auswertung einer Befragung staatliche Kulturakteure zu ihrem Investitionsbedarf. Da noch nicht alle Institutionen an der Befragung teilgenommen haben, könnte die Summe noch steigen. Zu den anfallenden Arbeiten an 1.250 staatlichen Gebäude gehören demnach die Restaurierung von Mauern und Dächern, die Sicherung der Sammlungen und eine Anpassung an klimatische Einflüsse. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass Teile des Pariser Louvre wegen Baufälligkeit geschlossen werden müssen.