Frankfurter Buchmesse hat fast soviel Publikum wie im Vorjahr

    Besucherinnen und Besucher der Frankfurter Buchmesse
    Insgesamt 236.000 Besucherinnen und Besucher sind diesmal zur Frankfurter Buchmesse gekommen, fast soviele wie im vergangenen Jahr. © picture alliance/dpa | Andreas Arnold
    Insgesamt 236.000 Menschen haben die Frankfurter Buchmesse besucht, fast soviele wie im vergangenen Jahr. Da waren es 2.000 mehr, wie die Veranstalter mitteilten. Gestiegen ist die Zahl der teilnehmenden Länder - und zwar auf 137. Viele waren zum ersten Mal dabei, etwa Äquatorial-Guinea, Botswana, Grönland, Guatemala und Senegal. Für Direktor Jürgen Boos war es nach 21 Jahren die letzte Messe. Sie hat seinen Worten nach das Interesse vieler junger Menschen am Lesen gezeigt, auch wenn laut Boos die wirtschaftliche Situation der Verlage angespannt ist und Bedrohungen durch künstliche Intelligenz sowie politischer Druck zunehmen. Auffällig waren Beobachtern zufolge viele politisch geprägte Lesungen und Diskussionen sowie die starke Präsenz von Frauen - als Autorinnen, bei den Nominierungen für verschiedene Preise und im Publikum. Nach Tschechien ist im kommenden Jahr Chile Ehrengast und will sich unter dem Motto "Astros de Tierra" ("Sterne der Erde") präsentieren.