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Kompressor | Beitrag vom 19.05.2015

Frage des TagesWo bleiben die Monuments Men in Palmyra?

General a.D. Harald Kujat im Gespräch mit Stephan Karkowsky

AFP / Josef Eid
Die antike Oasenstadt Palmyra in Zentral-Syrien

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, hat sich in der "Bild"-Zeitung erschüttert über den Vormarsch der IS-Terrormiliz auf die syrische Stadt Tadmur geäußert, in der das UNESCO-Weltkulturerbe Palmyra liegt.

"Palmyra ist eine der beeindruckendsten Stätten des Orients von wissenschaftlichem Rang. Wird Palmyra das Schicksal von Ninive, Nimrud und Hatra teilen? Nicht auszudenken!", so Parzinger.

Er fragt sich, ob es in solchen Fällen nicht auch möglich sein könne, die antiken Stätten vor der gezielten Vernichtung notfalls mit militärischen Mitteln zu verteidigen.

Schließlich haben auch amerikanische Offiziere – die so genannten Monuments Men – im Auftrag ihrer Regierung wertvolle Kunstschätze aus Deutschland gerettet. Und das mitten im Chaos des Zweiten Weltkriegs.

Unsere Frage des Tages: Kann man Kulturerbestätten im Auftrag der Staatengemeinschaft militärisch verteidigen?

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