Montag, 30.11.2020
 

Kompressor | Beitrag vom 23.12.2015

Frage des TagesWer braucht eigentlich noch die präsidiale Weihnachtsansprache?

Moderation: Timo Grampes

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Bundespräsident Joachim Gauck spricht auf einer Veranstaltung im Schloss Bellevue (picture alliance / dpa / Bernd Von Jutrczenka)
Bundespräsident Joachim Gauck (picture alliance / dpa / Bernd Von Jutrczenka)

Der Bundespräsident dankt und mahnt alljährlich in seinen Weihnachtsworten im TV. Das Ganze ist eine - doch sehr tragende - Veranstaltung. Der Publizist Jan Feddersen ist ein Anhänger dieser Ansprachen und erklärt im Gespräch warum.

Alljährlich gehört die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten zum Fest wie der Gänsebraten oder die Marzipankartoffel. Doch welche Funktion hat diese Ansprache eigentlich? Kann sie Trost spenden in unruhigen Zeiten, oder schafft sie es, für ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu sorgen? Ist die christliche Konotierung noch zeitgemäß - ebenso wie ihr Medium, das Fernsehen? Wir fragen den taz-Redakteur Jan Feddersen.

Jan Feddersen gibt dabei unumwunden zu: Er mag die Weihnachtsansprache. Allerdings stellt sich für ihn die Frage: Muss die Weihnachtsansprache diese christliche Konotierung haben? Wäre es nicht vielmehr angebracht, den Fokus dabei auf die Familie zu legen und alle Familienformen miteinbeziehen, alle Religionen? 

Jan Feddersen im Gespräch ab 14.07 Uhr bei Kompressor.

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