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Kompressor | Beitrag vom 09.04.2015

Frage des TagesWas macht Geoblocking mit dem europäischen Kino?

Jörg Taszman im Gespräch mit Timo Grampes

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Eine Seite der Videostreaming-Firma Netflix ist auf einem Laptop-Bildschirm zu sehen. (dpa / Bernd Von Jutrczenka)
Ein deutscher Netflix Abonennt könnte in Zukunft auf das teure Sky-Abo verzichten, wenn er die neue Staffel von "House of Cards" sehen möchte, die in vielen anderen EU-Ländern im Netflix-Abo mit dabei ist. (dpa / Bernd Von Jutrczenka)

Digitale Ländergrenzen nerven die Verbraucher, schützen aber die Einnahmen von Verleihern und Produzenten. Die EU-Kommission plant, das sogenannte Geoblocking abzuschaffen, was den Filmfans ungeahnte Freiheiten bescheren würde.

Seit die EU-Kommission Ende März in die Planung eines einheitlichen digitalen Binnenmarktes für TV, Film und Musik eingestiegen ist, erhitzen sich die Diskussionen in der Filmbranche. In ihrem Protestbrief sieht die AG Verleih die Zukunft des europäischen Films bedroht.

Sie befürwortet das Geoblocking, eine Maßnahme, die bislang verhindert, dass wir amerikanisches Fernsehen im Netz gucken können und dafür sorgt, dass alte Verwertungsketten im Internet eingehalten werden - etwa, dass Filme zeitversetzt in verschiedenen Ländern starten oder Musikvideos in bestimmten Ländern nicht gezeigt werden dürfen, in Deutschland ist dafür die GEMA zuständig, die sich in einem Rechtsstreit mit Youtube befindet.

Was ist wirklich dran an dieser Angst? Wie wichtig ist Geo-Blocking für die Film- und Fernsehwelt? Diese Frage besprechen wir im "Kompressor" mit unserem Kinoexperten Jörg Taszman.

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