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Kompressor | Beitrag vom 30.12.2014

Frage des TagesBrauchen wir wirklich Jahresrückblicke?

Moderation: Christine Watty

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Jahresrückblick des ZDF: Der Moderator Markus Lanz bei der Aufzeichnung der Sendung "Menschen 2014". (picture alliance / dpa / Tobias Hase)
Jahresrückblick des ZDF: Der Moderator Markus Lanz bei der Aufzeichnung der Sendung "Menschen 2014". (picture alliance / dpa / Tobias Hase)

Spätestens im Dezember kann man ihnen nicht mehr entkommen: Jahresrückblicke. Zeitungen, Online-Portale, Radio- und Fernsehsender - sie alle lassen das Jahr Revue passieren. Auch Deutschlandradio Kultur. Doch warum eigentlich? Und muss das sein?

"Die Funktion von Jahresrückblicken besteht (...) offensichtlich darin, genau die richtige Balance zwischen Nostalgie und Aufbruchswillen, zwischen Trennungsschmerz und Sinnhaftigkeit zu erzeugen, um auch das nächste Jahr beschwingt angehen zu können", schreibt der Historiker Achim Landwehr in seinem Blog.

Dienen Jahresrückblicke also nur einer nostalgischen Grundstimmung und keinesfalls der Historisierung? Könnten wir in der medialen Berichterstattung auf sie verzichten? Diese Fragen stellten wir Achim Landwehr, der seit April 2008 als Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf arbeitet.

Mehr zum Thema:

Satirischer Jahresrückblick - "Wir sind eine Multi-Fruchtgesellschaft"
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 29.12.2014)

Jahresrückblick 2014 - Schwarze Zahlen und schwarze Fahnen
(Deutschlandradio Kultur, Aktuell, 24.12.2014)

Top Ten - Die meistgeklickten Beiträge von 2014
(Deutschlandradio Kultur, Aktuell, 29.12.2014)

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