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Kompressor | Beitrag vom 03.01.2017

FotografieWie das Smartphone unsere Bilderwelt verändert

Gunnar Schmidt im Gespräch mit Christine Watty

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Zwei Mitarbeiterinnen von Madame Tussauds machen am 20.8.2014 bei einem Fototermin im Londoner Regent's Park ein Selfie mit der Wachsfigur der US-Sängerin Beyoncé. (picture-alliance / dpa / Facundo Arrizabalaga)
Zwei Mitarbeiterinnen von Madame Tussauds machen im Londoner Regent's Park ein Selfie mit der Wachsfigur der US-Sängerin Beyoncé. (picture-alliance / dpa / Facundo Arrizabalaga)

Man hat es immer dabei und kann es leicht bedienen: So hat das Smartphone auch die Fotografie revolutioniert. Dass jeder die gemachten Bilder im Handumdrehen in Soziale Medien hochladen kann, hat Folgen für die Arbeit der Profifotografen.

Mit dem Smartphone kann auf einmal jeder immer überall Fotos machen und sie veröffentlichen. Wie verändert das unsere Bilderwelt? Gunnar Schmidt forscht zu intermedialer Kultur und beobachtet eine Aufwertung des Visuellen und eine Ästhetisierung des Alltags durch und in der Smartphone-Fotografie.

Die Möglichkeiten von Social Media bedeuten für Laien eine große Chance, werden aber zum Problem für die Profis: Der professionelle Foto-Markt geht kaputt. Was früher Aufgabe der künstlerischen Avantgarde war, machen heute die Massen.

Eigentlich sind wir sogar alle Avantgardisten, sagt Gunnar Schmidt im Interview. Wir inszenieren uns und unseren Alltag mit den Fotos, die wir in den Sozialen Netzwerken teilen, selbst und machen daraus Kunst. Historisch habe auch die moderne Kunst seit dem 19. Jahrhundert nichts anderes gemacht als mehr und mehr Alltagsgegenstände für Kunstwerke zu erklären.

Fazit

Aus den Feuilletons#MännerSindMüll
Das Bild zeigt zwei männliche Models mit nackten Oberkörpern. (dpa / pa / Vennenbernd)

Der Ton gegenüber Männern wird rauer. Zumindest im Netz. Das "Feindbild Mann" wird derzeit unter dem Hashtag #MenAreTrash durch den Wolf gedreht. Und auch die in der Öffentlichkeit urinierenden Herren sind Thema der Feuilletons. Mehr

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