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Fazit / Archiv | Beitrag vom 11.01.2016

Fotograf Jim Rakete "David Bowie war gi­go­loesk"

Moderation: Vladimir Balzer

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David Bowie zum Auftakt seiner Deutschland Tournee am 14.05.1978 in der Festhalle in Frankfurt am Main. (dpa - picture alliance / hans H. Kirmer)
David Bowie hatte stets eine ganze besondere Beziehung zu Deutschland, hier zu sehen bei einem Konzert in Frankfurt (dpa - picture alliance / hans H. Kirmer)

Er war der Fotograf von David Bowie in dessen Berliner Zeit: Jim Rakete. Im Interview mit uns erzählt er vom ersten Zusammentreffen mit dem Musiker, das bezeichnenderweise am Bahnhof Zoo stattfand: "Bowie war total nett", so Jim Rakete.

Später fotografierte er ihn auf Konzerten und bei Studioterminen. Immer wieder fiel Jim Rakete auf, wie freundlich und zugewandt dieser doch äußerlich so distanziert wirkende Künstler zu "seinem" Fotografen war. Als erstes fragt ihn Vladimir Balzer, wie der junge Fotograf den Weltstar kennenlernte. Bowie sei mit der Transsibirischen Eisenbahn via Moskau Richtung Paris und habe eine Pause am Bahnhof Zoo gemacht, dort habe er ihn 1973 kennengelernt. "Bowie war total nett", meint Jim Rakete.

Der deutsche Fotograf Jim Rakete. (picture alliance / dpa /  Emily Wabitsch)Der Fotograf Jim Rakete. (picture alliance / dpa / Emily Wabitsch)

"Man war sich nie sicher, ob er es wirklich war"

Später in der "Berliner Zeit" habe Bowie immer sein Profil niedrig gehalten. "Es glaubten eigentlich Leute immer ihn gesehen zu haben, aber man war sich nie sicher, ob er es wirklich war", so Jim Rakete. Wo er das Augenmerk drauf richte sei: "Was hat Bowie damals eigentlich gesucht in Berlin?" Er sei ja schon auf dem Zenit seiner Möglichkeiten gewesen. Bowie habe in Berlin eine "neue Seite" seines Lebens aufgeschlagen. 

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