Forscherin: Viele Werke von Michelangelo sind versteckt

Michelangelo zählt bis heute zu den einflussreichsten Künstlern der europäischen Geschichte. Bislang galt es als erwiesen, dass der Meister der Renaissance viele seiner Werke vor seinem Tod im Jahr 1564 zerstörte. Dieser Darstellung widerspricht nun die Buchautorin Valentina Salerno. Sie erklärte in Rom, dass Michelangelo seinen Schülern befohlen habe, zahlreiche Werke in einem geheimen Raum zu verstecken, um sie für die Nachwelt zu bewahren. Entsprechende Hinweise habe sie in bisher unbekannten Dokumenten gefunden. Salerno geht davon aus, dass sich der geheime Raum irgendwo in der Basilika San Pietro in Vincoli in Rom befindet oder befand. Bei ihren Recherchen fand sie auch Belege die es ermöglichen könnten, Michelangelo die Büste „Cristo Salvator“ in der Basilika Sant'Agnese in Rom zuzuschreiben. Sie galt bislang als Werk eines unbekannten Künstlers. Eine finale Bestätigung fehlt aber noch.