Forscher kritisieren hochkarätige Auktionen von prähistorischen Fossilien

    Dieses undatierte von Sotheby's zur Verfügung gestellte Foto zeigt «Gus», eines der größten und am besten erhaltene T-Rex-Skelett, das jemals entdeckt wurde.
    Gus’ Überreste wurden zwischen 2021 und 2023 bei Ausgrabungen auf einer Rinderfarm in South Dakota gefunden. © Matthew Sherman / Sotheby's / AP / dpa
    Der als "Gus" bekannte Tyrannosaurus rex ist zum teuersten Dinosaurier geworden, der jemals auf einer Auktion verkauft wurde. Gestern wurde das Skelett bei Sotheby’s für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert. Damit setzt sich die Entwicklung fort, die prähistorische Fossilien zu einem der angesagtesten Segmente des Marktes für Luxus-Sammlerstücke gemacht hat. Diese Entwicklung bemängeln nun Urzeitforscher, wie der Guardian berichtet. Die Paläontologen argumentieren, dass solche hochkarätigen Auktionen wissenschaftlich bedeutende Exemplare für öffentliche Einrichtungen unerschwinglich machen. Zudem sind Fossilien, die sich außerhalb anerkannter Museumssammlungen befinden, aus ihrer Sicht für die Forschung praktisch verloren.