Forscher entwickeln neue Methode zur Authentifizierung von Van Gogh-Gemälden

    Selbstporträt des Vincent Willem van Gogh, niederländischer Maler und Zeichner.
    Selbstporträt des Malers Vincent Willem van Gogh (30. Maerz 1853 - 29. Juli 1890). © picture alliance / Bildagentur-online / Sunny Celeste
    Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen vergessenen Van Gogh auf einem Dachboden zu finden? Doch dann muss man noch herausfinden, ob das Werk echt ist - oder eine Fälschung. Dafür haben Forscher einer nordfranzösischen Universität nun eine neue Methode vorgestellt. Details nennen sie in einem am Donnerstag in der Fachzeitschrift "Surface Topography Metrology and Properties“ veröffentlichten Artikel. Das Forscherteam schlägt einen Ansatz vor, bei dem die Oberfläche von Gemälden vermessen wird, indem sie in eine dreidimensionale Kartografie umgewandelt wird. So könne die morphologische Signatur des Künstlers identifiziert werden, heißt es in dem Artikel. In der Bildenden Kunst umfasst die sogenannte morphologische Struktur das Zusammenspiel von Bildaufbau, Textur, Linienführung, Farbe und Licht. Um eine Signatur zu erstellen, die dem Werk Van Goghs so nahe wie möglich kommt, wandten die Forscher ihre 3D-Methode auf neun Werke des Malers an.