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Reportage / Archiv | Beitrag vom 04.03.2013

Fordern und Fördern

Alltag im Jobcenter

Von Johannes Nichelmann

Im Wartebereich der Agentur für Arbeit sitzen Arbeitssuchende der Region. (AP)
Im Wartebereich der Agentur für Arbeit sitzen Arbeitssuchende der Region. (AP)

"Fordern und Fördern" sollen die Mitarbeiter des Jobcenters ihre Schützlinge. So hat es zumindest der damalige Kanzler Schröder vor zehn Jahren formuliert. Doch der Alltag in den Jobzentralen Deutschlands sieht oft anders aus.

"Niemandem aber wird künftig gestattet sein, sich zu Lasten der Gemeinschaft zurück zu lehnen." Und weiter: "Wer zumutbare Arbeit ablehnt, wird mit Sanktionen zu rechnen haben". Vor fast genau zehn Jahren, am 14. März 2003, hält Gerhard Schröder seine Regierungserklärung zum Fordern und Fördern. Er stellte seine Agenda 2010 im Detail vor.

Mit diesem höchst umstrittenen Gesetzespaket hat die rot-grüne Regierung von damals unsere Gesellschaft nachhaltig verändert. Nicht zuletzt durch die Einführung von Hartz IV. Was ist aus dem Fordern und Fördern geworden? Unsere Reportage führt uns in ein Jobcenter nach Berlin. Johannes Nichelmann hat den Alltag der Menschen dort begleitet.

Den vollständige Beitrag können Sie bis mindestens 4. August 2013 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.

Reportage

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