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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 30.11.2018

Fördern ohne Fordern Alternativen zu Hartz IV

Moderation: Monika van Bebber

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Illustration: Menschen stehen an, um mit einem Mann zu sprechen, der an einem Schreibtisch sitzt.  (imago stock&people)
Aktuellen Umfragen zufolge ist die Mehrheit der Deutschen für eine grundlegende Änderung der Grundsicherung. (imago stock&people)

Kaum eine politische Reform wird so heiß diskutiert wie Hartz IV. SPD und Grüne überbieten sich mit Vorschlägen, die Grundsicherung zu ersetzen. Aber sind dies wirklich Alternativen? Oder ist die Zeit reif für ein bedingungsloses Grundeinkommen?

Die SPD würde Hartz IV am liebsten versenken und stattdessen ein "Bürgergeld" einführen. Die Grünen schlagen eine bedingungslose "Garantiesicherung" vor. Und Union und FDP wollen Hartz IV beibehalten, auch die Sanktionen. Ihr Argument: Die Reformen hätten geholfen, die Arbeitslosigkeit deutlich zu reduzieren.

Aktuellen Umfragen zufolge ist die Mehrheit der Deutschen für eine grundlegende Änderung der Grundsicherung. Nur, wie kann eine Alternative zu dem bisherigen System von "Fördern und Fordern" aussehen? Ist eine bedingungslose Zahlung nicht ungerecht jenen gegenüber, die das Sozialsystem am Laufen halten? Oder ist die Zeit reif für ein bedingungsloses Grundeinkommen?

Darüber diskutieren:

Inge Hannemann, Hartz IV-Kritikerin

Prof. Dr. Stefan Sell Direktor des Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung der Hochschule Koblenz

Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin

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