Flutopfer in Nepal befürchten auch den Verlust ihrer Kultur

    Luftaufnahme: In Nepal ist ein Dorf nach dem Gletscherabbruch und der Sturzflut von Wasser umgeben und von Schlamm überzogen (28.08.2026)
    Luftaufnahme: In Nepal ist ein Dorf nach dem Gletscherabbruch und der Sturzflut von Wasser umgeben und von Schlamm überzogen. © IMAGO I NurPhoto
    Nach der Flut in Nepal haben viele Menschen alles verloren: ihre Angehörigen, ihre Häuser und ihren Besitz. Doch viele sorgen sich auch, dass Kultur und Traditionen verloren gehen. Besonders betroffen ist die Region Rasúwa. Dort leben Gemeinschaften mit eigenen Bräuchen, Festen und Sprachen. Der Bezirk an der nepalesisch-tibetischen Grenze ist bekannt für seine buddhistische Kultur und indigenen Gemeinschaften. Der "Tamang-Heritage-Trail" wurde unter Touristen zu einer beliebten Trekkingroute auf den Spuren tibetisch-buddhistischer Kultur. Bei der Sturzflut vor einer Woche wurden auch wichtige Erbstücke, Klöster und Orte für Feste zerstört. Bei der Katastrophe in Nepal und dem benachbarten Tibet kamen mehr als 1.200 Menschen ums Leben. Tausende werden noch immer vermisst.