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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 16.10.2015

Fluchtziel Deutschland Verheben wir uns an der Integration?

Moderation: Andre Zantow

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Mathias Mund, Merle Becker, Andre Zantow, Najem Wali und Karin Leukefeld beim Wortwechsel. (Deutschlandradio / Selma Nayin)
Mathias Mund, Merle Becker, Andre Zantow, Najem Wali und Karin Leukefeld beim Wortwechsel. (Deutschlandradio / Selma Nayin)

Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) rechnet mit mehr als einer Million Flüchtlingen in diesem Jahr. Von Januar bis September kamen 577.000 Schutzsuchende in die Bundesrepublik, rund 200.000 aus Syrien. Die Erstversorgung, Registrierung, Verteilung und Integration ist eine Mammut-Aufgabe für Bundesregierung, Länder, Kommunen und die zahlreichen freiwilligen Helfer.

Welche Verantwortung an dem Krieg in Syrien und dem Irak trägt die EU und die Bundesregierung? Haben die Bundesbürger eine Pflicht den Kriegsflüchtlingen zu helfen? Wer besitzt kein Bleiberecht? Welche Prioritäten müssen gesetzt werden? Sollte nun über die Begrenzung der Zuwanderung durch Abweisung an den Grenzen nachgedacht werden, wie es die CSU ins Gespräch gebracht hat? Wie lässt sich der Berg der 300.000 offenen Asylanträge abarbeiten? Welche Mittel für die Integration kann und muss der Staat und die Zivilgesellschaft aufbringen? Wann setzt eine Überforderung ein? Wie kann das Zusammenleben gelingen?

Darüber diskutieren im Wortwechsel auf Deutschlandradio Kultur:

Najem Wali, Irakischer Schriftsteller, lebt in Berlin, "Bagdad: Erinnerungen an eine Weltstadt" (2015 erschienen)

Mathias Mund, Stadtverordneter in Frankfurt am Main, Fraktion "Bürger für Frankfurt" (BFF)

Karin Leukefeld, Journalistin, "Flächenbrand – Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat" (2015 erschienen)

Merle Becker, Studierende der Universität Frankfurt, Gründerin von "Academic Experience Worldwide" (AEW)

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