Seit 05:05 Uhr Studio 9

Montag, 21.01.2019
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 03.02.2014

FinanzkriseWarten auf Erfolg

Europas Krisenländer und die Politik des Sparens

Von Kristina Hille

Podcast abonnieren
Demonstration gegen Sparmaßnahmen in Athen (picture alliance / dpa /Orestis Panagiotou)
Demonstration gegen die Maßnahmen der Troika in Athen (picture alliance / dpa /Orestis Panagiotou)

Die Troika der EU arbeitet nach einem Konzept, das der IWF schon in anderen Regionen der Welt erprobt hat: Die Hilfe ist konditioniert.

Kommt die Troika ins Land, geht es um Schulden, Hilfsgelder und vor allem ums Sparen. Das Kontrollgremium aus Vertretern der Europäischer Zentralbank, des Internationalem Währungsfonds und der EU arbeitet nach einem Konzept, das der IWF schon in anderen Regionen der Welt erprobt hat: Die Hilfe ist konditioniert, gekoppelt an sogenannte Strukturanpassungsprogramme. Durch eine gewaltige Senkung der Staatsausgaben sollen die öffentlichen Schulden reduziert werden. Die Wirtschaft soll wieder in Fahrt kommen. Doch bisher bleiben in der europäischen Peripherie überzeugende optimistische Signale aus.

Wer profitiert davon?

Das Heer der Erwerbslosen ist nach wie vor bedrohlich groß, die Wirtschaft liegt am Boden, die Gesundheitsversorgung ist in einigen Regionen katastrophal. Dennoch sparen die Krisenländer unverdrossen weiter. Wer profitiert davon? Brauchen die anderen nur noch ein wenig Geduld und der allgemeine Aufschwung kommt? Wissenschaft und Politik streiten darüber. Der US-Ökonom Michael Ash sieht die drastischen Sparauflagen als Krisenkatalysator und plädiert für eine völlige Kehrtwende der Politik.

Das vollständige Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

 

 

 

Weiterführende Information

15.01.2014 | WELTZEIT

Europa - Chance statt Krise

Die Griechen übernehmen den EU-Vorsitz mit Optimismus

08.01.2014 | INTERVIEW

Europa - "Deutschland wird führen müssen"

Staatsminister Roth über Deutschlands Rolle in der EU

09.12.2013 | INTERVIEW

Griechenland - "Wir haben mittlerweile mehr Medikamente als das staatliche Krankenhaus"

Elias Tsolakidis über Medikamentenmangel und soziale Apotheken

Zeitfragen

Immuntherapie bei AllergienKonfrontieren statt vermeiden
In einer Reihe stehen weiße Schälchen mit Lebensmitteln, die bei manchen Allergien auslösen: Milch, Meeresfrüchte, Nüsse, Eier. (imago / Science Photo Library)

Neue Wege bei der Behandlung von Allergikern: Anstatt den Patienten zu raten, das Allergen zu vermeiden, sollen diese Schritt für Schritt an die Substanz gewöhnt werden. Am besten funktioniert die Therapie, wenn man bereits im Kindesalter damit anfängt.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur