Festnahmen nach Renoir-Diebstahl in Südfrankreich

    Ein Gemälde des französischen Impressionisten Pierre-Auguste Renoir
    Ein Gemälde des französischen Impressionisten Pierre-Auguste Renoir © dpa / picture alliance / Michael Reynolds
    Vor einem Monat sind zwei Renoir-Gemälde aus einem südfranzösischen Museum gestohlen worden. Gestern gab es offenbar mehrere Festnahmen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die zuständige Staatsanwaltschaft von Marseille hat sich allerdings noch nicht dazu geäußert. Die Tageszeitung "Nice Matin" aus Nizza spricht von insgesamt sechs Verdächtigen, die festgenommen wurden, darunter die beiden mutmaßlichen Einbrecher. Bei dem Einbruch in das Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer in der Nähe von Nizza waren am 8. September vier Gemälde im Wert von insgesamt neun Millionen Euro entwendet worden. Die Diebe durchtrennten die Halterungen der Bilderrahmen mit Metallsägen. Zwei der Bilder ließen sie auf der Flucht vor der Polizei im Museumsgarten zurück, die beiden anderen nahmen sie mit. Das 1960 gegründete Museum befindet sich im letzten Wohnhaus des Malers Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) an der Côte d'Azur. Neben der ursprünglichen Einrichtung zeigt es Gegenstände, die Renoir gehörten, darunter seine Staffelei und seinen Rollstuhl. Es sind auch einige seiner Werke ausgestellt. Der Diebstahl ereignete sich knapp ein Jahr nach dem spektakulären Diebstahl im Louvre in Paris, bei dem ein Teil der französischen Kronjuwelen gestohlen worden war.