Seit 19:05 Uhr Konzert

Samstag, 04.07.2020
 
Seit 19:05 Uhr Konzert

Fazit / Archiv | Beitrag vom 25.05.2017

Festival "Theater der Welt"Wandler zwischen den Kulturen

Podcast abonnieren
Probe des Stückes "Children of Gods"  (picture alliance/dpa/Foto: Christophe Gateau)
Probe des Stückes "Children of Gods" von Lemi Ponifasio, das während des Festivals "Theater der Welt" seine Weltpremiere feiert. (picture alliance/dpa/Foto: Christophe Gateau)

Das Festival "Theater der Welt" hat 45 nationale und internationale Produktionen nach Hamburg eingeladen. Darunter auch das Stück "Gnade der Kinder" von Lemi Ponifasio. Wir haben uns dort umgetan.

Ab dem 25. Mai wird bis zum 11. Juni in Hamburg gezeigt, was das zeitgenössische Theater derzeit ausmacht. In unserem Kulturmagazin Fazit berichteten wir am Donnerstag, ab 23.05 Uhr live aus dem Festivalzentrum HAVEN. Die Beiträge im Einzelnen:

Politischer Auftakt

In seiner politischen Eröffnungsrede entwarf Achille Mbembe ein düsteres Bild unserer Gegenwart. Wie der kamerunische Philosoph die Demokratie der Zukunft einschätzt, hat Axel Schröder zusammengefasst:

Außerdem stellt Axel Schröder für uns die neuen Spielorte des Festivals vor:

Im Gespräch erklären Amelie Deuflhard vom Veranstaltungsort Kampnagel und Joachim Lux vom Thalia Theater, weshalb es für das Festival ein vierköpfiges Kuratorenteam braucht: 

Vom Berghain in die Oper

Außerdem sprachen wir mit internationalen Theatermachern, darunter der junge chinesische Künstler Tianzhuo Chen, der bislang eher Underground-Orte wie das Berliner Berghain bespielte. Mit "Ishvara" hat er sich nun an eine Cross-Over-Pop-Oper gewagt. Im Gespräch äußert er sich unter anderem darüber, was dieser Wechsel für ihn bedeutete:

Hier einige Eindrücke aus dieser Oper:

Wandler zwischen den Kulturen

Ursprünglich als "Children of Gods" angekündigt, wurde das Stück des samoanischen Regisseurs Lemi Ponifasio in letzter Minute umbenannt in "Die Gnade der Kinder". Wir sprechen über die Inszenierung, die auf dem Festival ihre Premiere feierte.

Wie Ponifasio ist auch die in Senegal geborene, in Kuwait aufgewachsene Multimedia-Künsterlin Monira Al Quadiri eine Wandlerin zwischen den Kulturen. In ihrer ersten Theaterarbeit "Feeling Dubbing" geht es um japanische Zeichentrickfiguren, mit denen Al Quadiri aufgewachsen ist. Hier unser Gespräch mit der Regisseurin

Außerdem haben sich unsere Kritiker für die Performance "Five Short Blast" der australischen Künstler Madeleine Flynn und Tim Humphrey in einem Boot auf die Alster gewagt:

Das Festival "Theater der Welt" findet noch bis 11. Juni in Hamburg statt. Mehr zu dem Festival hören Sie auch am Sonnabend in unserem Theatermagazin Rang 1 – u.a. im Gespräch mit dem libanesischen Choreografen Omar Rajeh.

"Theater der Welt" in Hamburg (Deutschlandradio / Susanne Burkhardt )Auch Kampnagel zählt zu den Veranstaltungsorten des Festivals. (Deutschlandradio / Susanne Burkhardt )

Hören Sie hier unsere Fazit-Sondersendung in voller Länge:

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSingen nur in Österreich
Ein Sänger stößt beim Singen eine Aerosol-Wolke aus. (picture alliance/-/Bayerischer Rundfunk/dpa)

Die "Welt" beschäftigt sich mit dem Singen, das in Österreich ab August im Chor wieder erlaubt ist - allen Aerosolen zum Trotz. In Berlin, der Heimat der ältesten noch existierenden gemischten Chorvereinigung der Welt, bleibt es verboten. Mehr

weitere Beiträge

Der Theaterpodcast

Folge 25Zurück aus dem Netz: Theater unter Corona-Auflagen
Stadion der Weltjugend (Schauspiel Stuttgart / Conny Mirbach)

In einigen Bundesländern dürfen die Theater wieder öffnen – unter strengsten Auflagen. Wie kann das aussehen: Live-Theater unter Corona-Bedingungen? Darüber sprechen wir mit der Theaterkritikerin Cornelia Fiedler und dem Schauspieler Martin Wuttke.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur