Fernsehübertragung der Oscar-Zeremonie wird abgespeckt

    Die namensgebende Oscar-Statue bei einer früheren Preisverleihung.
    Die Oscar-Statue © picture alliance / Danny Moloshok/Invision / AP / Danny Moloshok
    Um die sinkenden Einschaltquoten zu bekämpfen, wird die Verleihung der Academy Awards abgespeckt: Acht Preise werden am 27. März nicht mehr während der Fernsehübertragung der Oscar-Zeremonie verliehen. In einem Schreiben, das an die Mitglieder der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences verschickt wurde, teilte der Präsident der Gruppe, David Rubin, mit, dass die Preise für Filmschnitt, Produktionsdesign, Ton, Make-up und Haarstyling, Musik (Originalmusik) und die drei Kurzfilmpreise für Dokumentar-, Live-Action- und Animationsfilme bei der Zeremonie vor Beginn der Live-Übertragung auf ABC vergeben werden. Anstatt mit der Verleihung und der Übertragung gleichzeitig zu beginnen, beginnt die Zeremonie im Dolby Theatre eine Stunde vor der Fernsehübertragung. Die Präsentation und die Reden dieser acht Gewinner werden geschnitten und während der dreistündigen Live-Übertragung gezeigt, was, wie Rubin betonte, jedem Gewinner seinen "Oscar-Moment" verschaffen werde. Rubin sagte, die Änderung sei für das zukünftige Wohlergehen der Academy Awards notwendig. Man erkenne an, dass es sich um eine Live-Fernsehshow handele und man dem Fernsehpublikum Priorität einräumen müsse, um das Engagement der Zuschauer zu erhöhen und die Show lebendig, kinetisch und relevant zu halten. Die Einschaltquoten der letztjährigen Sendung, die durch die COVID-19-Protokolle stark verändert wurde, waren auf einen historischen Tiefstand gesunken.