Feierlichkeiten zu Raunächten starten an mehreren Orten in Deutschland

    Mit kunstvoll geschnitzten Masken und wilden Pelzgewändern ziehen in den "Rauhnächten" in vielen Gemeinden, wie hier im Bayerischen Wald, Hexen, Teufel und Dämonen durch die Straßen.
    Verkleidet ziehen in den "Rauhnächten" unter anderem in Gemeinden in Bayern Hexen, Teufel und Dämonen durch die Straßen. © picture alliance / dpa / Armin Weigel
    An verschiedenen Orten in Deutschland finden heute und in den kommenden Tagen Veranstaltungen anlässlich der Raunächte statt. Unter anderem wird heute im bayerischen Sankt Englmar gefeiert. Viele Menschen verkleiden sich dafür als Hexen, Teufel und Dämonen. Die Organisatoren sprechen von einer der größten Winterpartys im Bayerischen Wald. Darüber hinaus gibt es mystische Spaziergänge in der Natur, Lesungen und ähnliche Veranstaltungen. Als Raunächte werden die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und dem Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar bezeichnet. Sie dienen traditionell der Besinnung. Rund um die Raunächte ranken sich Weissagungen und Bräuche, die teilweise viele Jahrhunderte alt sind. Dabei mischen sich christliche und heidnische Rituale. Zudem gibt es viele Mythen wie die, dass sich in diesen Tagen die Tore zur Geisterwelt öffnen.