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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 26.09.2006

Fastfood statt Koberind

Die Sorgen japanischer Landwirte

Von Martin Fritz

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Typisch japanisch: Sushi (Stock.XCHNG / Rafael Fragoso)
Typisch japanisch: Sushi (Stock.XCHNG / Rafael Fragoso)

Die Landwirtschaft in Japan steht vor einem Umbruch. Japanische Verbraucher fordern höhere Qualität zu immer niedrigeren Preisen. Gleichzeitig haben sich die Essgewohnheiten der Japaner verändert. Statt Reis kommen heute Mehlspeisen und Fastfood auf den Tisch.

Die Preise für Spitzenwaren fallen - bei anhaltend hoher Produktion. Japanische Bauern stehen vor dem Ruin, kommerzielle Vollzeitbetriebe gibt es kaum noch. Vergleichsweise gut geht es noch denen, die sich auf die Produktion von Edelprodukten spezialisieren, wie etwa dem teuersten Rindfleisch der Welt, dem so genannten Kobe-Rind. Andere pflegen Obst wie Kostbarkeiten, ziehen Äpfel und Birnen in aufwendiger Handarbeit. Diese Äpfel kosten dann auch bis zu 80 Euro - pro Stück.

Weiteres Thema: Flucht in den Tod - Die steigende Selbstmordrate indischer Bauern
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