Expertenkommission veröffentlicht Bericht zu Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt

    Ein Kind liegt mit einem Handy im Bett und schaut auf den Bildschirm.
    Ob Handy, Computer oder Tablet: Kinder müssen den Umgang mit digitalen Medien am Beispiel erlernen. © picture alliance / photothek / Ute Grabowsky
    Die Nutzung digitaler Medien birgt für Kinder und Jugendliche Gefahren und Risiken, aber auch Chancen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertenkommission der Bundesregierung, die heute ihren Bericht veröffentlicht. Familienministerin Karin Prien (CDU) hatte die Kommission im Herbst vergangenen Jahres eingesetzt, um notwendige Schritte für einen effektiven Kinder- und Jugendmedienschutz zu erarbeiten. Der Co-Vorsitzende der Kommission und geschäftsführende wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel, Olaf Köller, sagte im Deutschlandfunk Kultur, soziale Medien seien zur Identitätsbildung nicht unwichtig. Aber neben der Suchtgefahr durch stundenlange Nutzung von Social Media stelle auch die Künstliche Intelligenz ein Risiko dar. Durch regelmäßige Gespräche mit Chatbots verlören Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene möglicherweise die Fähigkeit, in der realen Welt miteinander zu kommunizieren.