Eurovision Song Contest expandiert nach Asien

    Der Schriftzug Eurovision Song Contest auf blauem Untergrund
    Der Schriftzug Eurovision Song Contest © picture alliance / ZUMAPRESS.com / Pavlo Gonchar
    In diesem Jahr wird es erstmals eine asiatische Ausgabe des Eurovision Song Contests geben. Zehn Länder hätten eine Teilnahme bereits zugesagt, teilten die Veranstalter mit. Das seien Thailand, Südkorea, die Philippinen, Vietnam, Malaysia, Kambodscha, Laos, Bangladesch, Nepal und Bhutan. Es dürften noch weitere dazukommen. Das Finale findet im November in Bangkok statt. Den Eurovision Song Contest gibt es seit 70 Jahren. Die europäische Ausgabe findet im Mai in Wien statt. Island, Irland, die Niederlande, Slowenien und Spanien boykottieren die Show wegen der Teilnahme Israels. Russland wurde nach der Invasion der Ukraine 2022 ausgeschlossen. Auch in Asien könnte es wegen Konflikten zwischen Teilnehmerstaaten zu Kontroversen kommen. Unter anderem lieferten sich Thailand und Kambodscha im vergangenen Jahr tödliche Gefechte an ihrer gemeinsamen Grenze.