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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 13.12.2013

Europäische UnionÜber den Berg oder noch im Tal?

Wo steht die Eurozone rund fünf Jahre nach Beginn der Schuldenkrise?

Euro-Symbol vor einer griechischen Landkarte (picture alliance / dpa /  Patrick Pleu)
Braucht Griechenland weitere Hilfen? (picture alliance / dpa / Patrick Pleu)

Vor der Bundestagswahl waren sich viele Beobachter ganz sicher: Unmittelbar nach der Wahl würden die Deutschen mit der unangenehmen Wahrheit konfrontiert, weitere Milliarden für Griechenland, und möglicherweise auch für andere Mitgliedsländer der Eurozone, bereitstellen zu müssen. Wobei Deutschland dieses Mal nicht mit Bürgschaften davonkäme, sondern eine konkrete Summe unwiderruflich abfließen würde.

Bislang ist dergleichen nicht geschehen: Griechenland geht es zwar nach wie vor schlecht, doch von neuen Hilfszahlungen ist (noch) keine Rede. Irland hat es jetzt sogar geschafft, den Rettungsschirm zu verlassen, Spanien folgt im Januar. Aus den anderen Krisenstaaten sind momentan keine weiteren Hiobsbotschaften zu hören.

Haben die Pessimisten sich geirrt? Ist die Eurozone rund fünf Jahre nach Beginn der Schulden- bzw. Währungskrise bereits über den Berg? Oder steht Europa der big bang, der "große Knall", erst noch bevor?

Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel:

Daniela Schwarzer,  Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin

Ralph Brinkhaus, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU)

Marc Brost, Wochenzeitung „Die Zeit“

Sven Giegold, Mitglied des Europaparlaments (Die Grünen)

Moderation: Andre Zantow

Wortwechsel

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