Europäische Martinsbräuche sollen Weltkulturerbe werden

    Für manche ist der Martinsumzug noch etwas Neues. Geflüchtete, migrantische und deutsche Familien auf einem Umzug in Frankfurt am Main.
    Ein Martinsumzug mit Kindern und Laternen. © picture alliance / dpa / Boris Roessler
    Am kommenden Mittwoch ist es wieder soweit: Am 11. November feiern vor allem Kinder Sankt Martin, ziehen mit Laternen durch die Straßen und singen Lieder. Diese europäische Tradition soll jetzt gemeinsames immaterielles Kulturerbe der UNESCO werden. Dafür setzt sich der Verein "Martinsbund" aus Brüggen im Rheinland ein. Demnach gibt es in vielen europäischen Ländern ähnliche Traditionen zum Martinstag. Nach eigenen Angaben steht der Verein dazu mit Kulturorganisationen in rund einem Dutzend europäischer Länder in Verbindung.