ESC: TV-Chef Moldaus tritt nach Protesten gegen Jury-Votum zurück

Der ESC hat in Moldau zu einem Rücktritt geführt: Es traf den Chef des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wie der Spiegel berichtet. Vlad Turcanu übernahm demnach laut eigener Aussage die Verantwortung für das Votum zum Eurovision Song Contest, das in seinem TV-Sender verkündet wurde. Die Jury hatte zwölf Punkte an Polen vergeben und zehn für Israel, für die Nachbarländer Rumänien und Ukraine aber nur drei und null. Ganz anders stimmte das Publikum ab: Hier ging die Höchstpunktzahl an Rumänien, während die Ukraine an zweiter Stelle landete. Es folgten Proteste in den Sozialen Medien. Rumänien kam beim Publikum über alle Länder hinweg auf Rang zwei, bei den Jurys dagegen nur auf Platz 13. Die diesjährige ESC-Gewinnerin Dara überzeugte aber sowohl die Jurys als auch das Publikum. Sie trat nach der Rückkehr in ihre Heimat in der Hauptstadt Sofia auf: Vor schätzungsweise 40.000 Fans sang sie ihr Lied "Bangaranga".