ESC sieht wegen Iran-Krieg keinen Bedarf für verschärftes Sicherheitskonzepts

    Fahnen mit Werbung für den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 vor der Wiener Stadthalle
    Der Song-Contest gilt als eines der größten Musikspektakel der Welt. © picture alliance / GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
    Der ORF sieht als Gastgeber des Eurovision Song Contests (ESC) aktuell keinen Bedarf, das Sicherheitskonzept wegen des Iran-Kriegs nachzuschärfen. Es sei bereits genau auf diese Weltlage ausgelegt, wie der Chef-Producer Michael Krön erklärte. Das Thema sei jüngst sehr intensiv mit der Europäischen Rundfunkunion und den Delegationen besprochen worden. Man bleibe in sehr engem Austausch mit den österreichischen und internationalen Behörden, so Krön. Unter den teilnehmenden Ländern der großen Musikveranstaltung im Mai ist auch Israel, das im ersten Halbfinale am 12. Mai mit dem mehrsprachigen Song "Michelle" und dem Interpreten Noam Bettan antritt. Das aktuelle Sicherheitskonzept umfasst 400 Seiten. Unter anderem ist die Mitnahme von Taschen nicht möglich, alle Besucherinnen und Besucher müssen wie beim Flughafen durch eine Sicherheitsschleuse. Im Vorfeld des ESC hatte es bereits mit Blick auf den Gaza-Krieg Wirbel um die Teilnahme Israels gegeben. Die Halbfinals des ESC gehen am 12. und 14. Mai über die Bühne. Das Finale steigt am 16. Mai. Der Song-Contest gilt als eines der größten Musikspektakel der Welt.