"Es müssen sehr strenge Vorschriften sein"
Der Direktor des Zentrums für Europäische Politikstudien (CEPS), Daniel Gros, hat sich für eine Regulierung der Finanzmärkte auf europäischer Ebene ausgesprochen. Gros sagte, die Entwicklung der vergangenen Jahre habe gezeigt, welchen Schaden eine Unterregulierung anrichten könne.
Um dies in Zukunft zu vermeiden, sei die Frage, ob die Regulierung der Finanzmärkte zukünftig den Nationalstaaten überlassen werden solle oder ob dies auf europäischer Ebene geschehe. Eine nationale Lösung führe zu zersplitterten Finanzmärkten. Der Politikwissenschaftler verteidigte die europäischen Regulierungen gegen Kritik und verwies darauf, dass diese vor allem dem Schutz der Bürger dienten und dessen Auswahl erleichtern sollten.
"Es sollte natürlich auf europäischer Ebene geschehen und diese Regelung solle so einfach, wie möglich sein", sagte Gros über die Regulierung der Finanzmärkte. "Es müssen sehr strenge Vorschriften sein und das ist das Problem, denn strenge Vorschriften gefallen den Banken nicht, denn sie hindern sie daran, noch höhere Profite zu machen."
Das gesamte Interview mit Daniel Gros können Sie mindestens bis zum 27. Oktober 2009 in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.
"Es sollte natürlich auf europäischer Ebene geschehen und diese Regelung solle so einfach, wie möglich sein", sagte Gros über die Regulierung der Finanzmärkte. "Es müssen sehr strenge Vorschriften sein und das ist das Problem, denn strenge Vorschriften gefallen den Banken nicht, denn sie hindern sie daran, noch höhere Profite zu machen."
Das gesamte Interview mit Daniel Gros können Sie mindestens bis zum 27. Oktober 2009 in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.