Eröffnung der Themenreihe "Grenzwege"

Ingo Metzmacher © Anja Frers
03.10.2011
Erstmals seit seiner Zeit als Chefdirigent kehrte Ingo Metzmacher als Gast ans Pult des DSO zurück. Der international gefragte Dirigent war mit seinem ehemalige Orchester und einem prominent besetzten Sänger-Ensemble in der Philharmonie Berlin am 25. September im ersten Konzert der Themenreihe "Grenzwege" zu erleben.
Ingo Metzmacher hat in seiner Zeit als Chefdirigent des DSO Themenreihen als Leitlinien einer Saison etabliert. Das Symphoniekonzert am 25. September eröffnete die aktuelle Serie "Grenzwege", indem es den Übergang zwischen Leben und Tod beleuchtet. Franz Schuberts einziges Oratorium "Lazarus" erzählt die biblische Geschichte dieses besonderen Jesusfreundes bis hin zu dessen Grablegung. Den umgekehrten Weg – vom Tod zurück ins Leben – beschreibt Olivier Messiaen in seinem Orchesterstück "L’Ascension".

Schuberts "Lazarus" ist eines der selten aufgeführten Meisterwerke der Musikgeschichte. Mit überwältigender Musik bringt der Komponist die biblische Erzählung von Lazarus zum Klingen – eine Geschichte, der sich kein Komponist jemals zuvor gewidmet hatte. Neben dem DSO und Ingo Metzmacher versprechen bekannte Solistennamen wie Marlis Petersen, Sandra Trattnigg, Martina Janková, Steve Davislim, Werner Güra und Gerald Finley eine außergewöhnlich eindrucksvolle Aufführung.
www.dso-berlin.de


Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 25.9.11

Olivier Messiaen
"L'Ascencion" Quatre méditations symphoniques

ca. 20:35 Uhr Konzertpause mit Nachrichten

Franz Schubert
"Lazarus oder Die Feier der Auferstehung"
Szenisches Oratorium in 3 Akten für Solisten, gemischten Chor und Orchester, D 689 (Fragment)

Maria - Marlis Petersen, Sopran
Marta - Sandra Trattnigg, Sopran
Jemima - Martina Janková, Mezzosopran
Lazarus - Steve Davislim, Tenor
Nathaniel - Werner Güra, Tenor
Simon - Gerald Finley, Bariton
Ernst Senff Chor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher