Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Montag, 14.10.2019
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 09.03.2019

Erinnerung an Fritz Rau"Jazz war Entnazifizierung an Leib und Seele"

Fritz Rau im Gespräch mit Kathrin Brigl

Beitrag hören Podcast abonnieren
Fritz Rau und Udo Lindenberg umarmen einander und blicken in die Kamera. Rau trägt weiß, Lindenberg schwarz. (imago/teutopress)
Fritz Rau (li.) und Udo Lindenberg (re.) auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin (imago/teutopress)

Mit einem RIAS-Gespräch von 1986 erinnern wir an den 1930 geborenen und 2013 gestorbenen Konzertveranstalter Fritz Rau. Er erzählte Anekdoten seiner Begegnungen unter anderen mit den Rolling Stones und betonte die politische Kraft der Jazz-Musik.

Nach dem Krieg entdeckte der junge Fritz Rau neue musikalische Welten. Als Rechtsanwalt engagierte sich Rau später für einen Jazzclub in Heidelberg. 1963 wurde er Partner des Konzertveranstalters Horst Lippmann. Die folgenden rund 30 Jahre standen die Namen der beiden für die Entwicklung der deutschen Live-Musik-Szene, vom American Folk- und Blues-Festival bis zu den Rolling Stones und Nana Mouskouri.

"Der Jazz war Entnazifizierung an Leib und Seele", sagte er 1986 in einem RIAS-Gespräch mit Kathrin Brigl, das wir in Erinnerung an Rau wiederholen.

Mehr zum Thema

Lars Danielsson "Liberetto" / JazzBaltica 2018 - Der große Lyriker am Bass
(Deutschlandfunk Kultur, In Concert, 18.02.2019)

Benny Golson wird 90 - Jazz oder nie
(Deutschlandfunk Kultur, Tonart, 25.01.2019)

Geschichte des polnischen Jazz - Neuer Staat - neue Musik
(Deutschlandfunk Kultur, Tonart, 14.01.2019)

Aus den Archiven

Politische LiederSingend in den 1. Mai
Die US-amerikanische Folk-Sängerin Joan Baez am 1. Mai 1966 in Berlin (picture alliance / akg)

Die US-Folksängerin Joan Baez und der deutsche Liedermacher Franz Josef Degenhardt sangen 1966 bei der DGB-Kundgebung am Vorabend des 1. Mai. Sie stellten mit anderen Künstlern das musikalische Rahmenprogramm. Mit dabei war auch das Radio.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur