"Er hatte viele Farben auf der Palette"
Der Schauspieler und ehemalige Intendant des Deutschen Theaters Berlin, Dieter Mann, hat seinen verstorbenen Kollegen Jürgen Hentsch als "außerordentlich zurückhaltenden, noblen Menschen" gewürdigt, der sich "in den Dienst seines Dichters gestellt hat, ohne liebedienerisch zu sein".
Mann sagte im Deutschlandradio Kultur, Hentsch sei stets "bestens vorbereitet" gewesen, habe Quellenmaterial gelesen und, wenn es ihm darauf ankam, auch lange um einen Satz gestritten. "Er hat den Beruf sehr ernst genommen, aber eben völlig uneitel", sagte Mann, der seit 1965 mit Hentsch am Deutschen Theater gearbeitet hatte.
Hentsch spielte viele große Rollen auf dem Theater wie auch im Fernsehen. Wie seine Ehefrau bestätigte, starb Hentsch nach langer Krankheit im Alter von 75 Jahren in Berlin.
Hentsch wurde 1936 in Görlitz geboren und besuchte nach dem Abitur die Staatliche Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Bereits 1964 spielte er in Chemnitz den Hamlet. Am Deutschen Theater in Berlin trat er unter anderem in Rolf Hochhuths "Der Stellvertreter" auf, spielte den Leicester in Schillers "Maria Stuart" in der Regie von Thomas Langhoff sowie Richard III. unter Manfred Weckwerth.
Mann, der von 1964 bis 2006 dem Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin angehörte, würdigte insbesondere Hentschs große Wandlungsfähigkeit. Er habe "viele Farben auf der Palette" gehabt, So habe er Hentsch für dessen Darstellung von Heinrich Mann in Heinrich Breloers Film "Die Manns" bewundert. Es sei "großartig" gewesen, so Mann, mit welcher "Zurückhaltung und trotzdem großer Eindringlichkeit" Hentsch diese Rolle gespielt habe.
Hentsch spielte viele große Rollen auf dem Theater wie auch im Fernsehen. Wie seine Ehefrau bestätigte, starb Hentsch nach langer Krankheit im Alter von 75 Jahren in Berlin.
Hentsch wurde 1936 in Görlitz geboren und besuchte nach dem Abitur die Staatliche Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Bereits 1964 spielte er in Chemnitz den Hamlet. Am Deutschen Theater in Berlin trat er unter anderem in Rolf Hochhuths "Der Stellvertreter" auf, spielte den Leicester in Schillers "Maria Stuart" in der Regie von Thomas Langhoff sowie Richard III. unter Manfred Weckwerth.
Mann, der von 1964 bis 2006 dem Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin angehörte, würdigte insbesondere Hentschs große Wandlungsfähigkeit. Er habe "viele Farben auf der Palette" gehabt, So habe er Hentsch für dessen Darstellung von Heinrich Mann in Heinrich Breloers Film "Die Manns" bewundert. Es sei "großartig" gewesen, so Mann, mit welcher "Zurückhaltung und trotzdem großer Eindringlichkeit" Hentsch diese Rolle gespielt habe.
