Empörung über Entfernung von Regenbogenfahne an LGBT+-Denkmal in NYC

    Stonewall National Monument in New York City, 10. Februar 2026. Eine Gruppe protestierte dagegen, dass Trump die Entfernung einer Regenbogenfahne an diesem Ort angeordnet hatte.
    Am Dienstagabend versammelten sich ewa hundert Demonstranten im Park gegenüber dem Stonewall Inn. © picture alliance / ZUMAPRESS.com / John Marshall Mantel
    Die Entfernung einer Regenbogenfahne von der historischen Stonewall-Stätte für LGBT+-Rechte in New York hat Empörung ausgelöst. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, erfolgte die Entfernung aufgrund einer Vorschrift der Trump-Regierung. Darin werde das Hissen von anderen Flaggen als der amerikanischen Sternenbannerflagge mit wenigen Ausnahmen an dem denkmalgeschützten Gebäude verboten. Das Stonewall-Monument erinnert an die Unruhen, die 1969 nach einer Polizeirazzia im Stonewall Inn, einer Schwulenbar im New Yorker Stadtteil Greenwich Village, ausbrachen. Sie gelten als Gründungsereignis der LGBT+-Bewegung in den USA. New Yorks demokratischer Bürgermeister, Mamdani, verurteilte die Entfernung der Flagge. Etwa hundert Demonstranten, viele von ihnen in Regenbogenfahnen gehüllt, versammelten sich am Dienstagabend im Park gegenüber dem Stonewall Inn, um gegen die Entfernung der Flagge zu protestieren.