"Ellbogen" gewinnt Debüt-Filmpreis des Frauen Film Fests IFFF

    Porträt der Regisseurin Aslı Özarslan.
    Die Regisseurin Aslı Özarslan. © ArtHood Entertainment / Mariana Vassileva
    Der Film „Ellbogen“ von Asli Özarslan hat den mit 10.000 Euro dotierten Debüt-Spielfilmpreis des Internationalen Frauen Film Fests Dortmund+Köln (IFFF) gewonnen. „Wir zeichnen einen Film aus, der die Teenagerzeit junger Frauen feiert und zugleich ein erschütterndes Porträt systemischer Intoleranz zeichnet“, begründete die Jury die Verleihung am Sonntagabend in Köln. Der Film erzählt die Geschichte der 17-jährigen Berlinerin Hazal, deren Leben von Ausgrenzungserfahrungen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft geprägt ist. Für die Protagonistin sei Frauenfreundschaft eine Überlebensstrategie, hieß es. „Dieser Film hat eine Energie von großer Dringlichkeit und erstaunlicher Authentizität.“