El Salvador bestraft Schüler künftig wegen Unhöflichkeit

    Der Präsident von El Salvador Nayib Bukele sitzt aufn einem großen Ohrensessel an einem Schreibtisch.
    Die autoritäre Amtsführung von Präsident Nayib Bukele beeinflusst auch das Schulsystem von El Salvador © picture alliance / dpa / AP
    Wer kein „Bitte“, "Danke" oder „Guten Morgen“ sagt, muss in El Salvador künftig mit Konsequenzen rechnen. Zumindest Schülerinnen und Schüler: Sie kassieren jetzt Strafpunkte – nicht für schlechte Noten, sondern für Unhöflichkeit. Bis zu 15 Punkte führen dazu, dass ein Schuljahr wiederholt werden muss – es drohen Strafarbeiten oder Vermerke. Die Maßnahme stammt von der neuen Bildungsministerin des mittelamerikanischen Landes – einer ehemaligen Militär-Offizierin – und passt ins Bild der autoritären Regierung - die will Kontrolle und Disziplin. Immerhin: Wer höflich die Schule putzt, kann Punkte abbauen.