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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 31.05.2013

Einsatz von bewaffneten Drohnen - Was spricht dafür, was dagegen?

Die Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" (dpa / Angelika Warmuth)
Die Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" (dpa / Angelika Warmuth)

Trotz des Debakels bei der Aufklärungsdrohne Euro Hawk hält Verteidigungsminister Thomas de Maizière an seinen Plänen zur Anschaffung von Kampfdrohnen fest. Die Partei Die Linke hingegen fordert ein sofortiges Rüstungsmoratorium bis zur Bundestagswahl. Am kommenden Mittwoch will der Verteidigungsminister die Konsequenzen erläutern, die aus dem Drohnen-Debakel für andere Rüstungsvorhaben gezogen werden sollen.

Hat der Verteidigungsminister Recht, wenn er sagt: "Ethisch ist eine Waffe stets als neutral zu betrachten?" Sind militärische Drohnen wirklich "eine riesige Zukunftstechnologie in Deutschland und Europa von der wir uns nicht abkoppeln sollten?" Senkt der Einsatz bewaffneter Drohnen nicht die Schwelle für den Einsatz militärischer Mittel? Wie lange noch sind bewaffnete Drohnen ein Privileg des Westens?

Darüber diskutieren im Wortwechsel:
Wolfgang Richter, "Stiftung Wissenschaft und Politik" (SWP), Oberst a.D.
Niklas Schörnig, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Werner Schweizer, ehemaliger Jetpilot,
Moderation: Monika van Bebber

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