Eine Schweizer Stiftung restituiert ein Gemälde von Ferdinand Hodler als NS-Raubkunst

    Der schweizer Maler (Symbolismus, Historienmalerei) in seinem Atelier (undatiert). Ferdinand Hodler wurde am 14. März 1853 in Bern geboren und ist am 19. Mai 1918 in Genf gestorben. |
    Der schweizer Maler Ferdinand Hodler in seinem Atelier. © dpa - Bildarchiv / Ullstein
    Die Schweizer Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, kurz SKKG, gibt NS-Raubkunst an die rechtmäßigen Erben in Frankfurt am Main zurück. Das wurde heute bekannt. Es handelt sich um das Gemälde "Thunersee mit Blüemlisalp und Niesen" von Ferdinand Hodler, einem der wichtigsten Schweizer Künstler am Übergang vom 19. Jahrhundert zur Moderne. Forschungen hatten ergeben, dass die frühere Besitzerin Martha Nathan, geborene Dreyfus, gezwungen war, das Gemälde 1941 zu verkaufen, weil sie als Jüdin von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Ab September soll das Bild im Bucerius Kunstforum in Hamburg ausgestellt werden.