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Kompressor | Beitrag vom 19.04.2016

Ein Schnellkurs für Helmut KohlWie geht Ungarisch?

Stephan Ozsváth im Gespräch mit Stephan Karkowsky

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(picture alliance / dpa / Daniel Biskup)
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban besucht am 19.04.2016 in Oggersheim bei Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) in dessen Privathaus. (picture alliance / dpa / Daniel Biskup)

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban ist heute zu einem Besuch bei Altkanzler Helmut Kohl in Ludwigshafen eingetroffen. Kritiker dieses Treffens erwarten, Kohl möge mäßigend einwirken auf Orban: Aber wie soll er das dem Nationalisten vermitteln? Auf Ungarisch!

Für die Opposition ist die Sache klar: Altkanzler Helmut Kohl wolle Angela Merkel eins auswischen, vor allem deshalb treffe er sich heute mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban.

Gegner von Merkels Flüchtlingspolitik

Der gilt als einer der schärfsten Gegner von Merkels Flüchtlingspolitik. Gleichzeitig erwarten Kritiker dieses Treffens, Kohl möge mäßigend einwirken auf Orban: Der am liebsten einen Zaun um Europa ziehen und keine Muslime mehr nach Ungarn reinlassen möchte.

Wie soll Kohl das dem Nationalisten Orban vermitteln? Die Europäische Sprache der Völkerverständigung spricht der Ungar nicht. Also wäre es wohl das Beste, Kohl spräche auf Ungarisch mit ihm. Und das kann er nun bei uns lernen. 

Stephan Ozsváth bietet im Kompressor ab 14:07 Uhr einen Schnellkurs.

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(Deutschlandradio Kultur, Interview, 19.04.2016)

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(Deutschlandfunk, Informationen am Morgen, 19.04.2016)

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